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Gemeindeferien in Grindelwald
2. – 8. September 2018

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Diese Zeilen berichten von frechen Kühen und braven Menschen und sind eine Erinnerung an die anregenden Gemeindeferien, die in der ersten Septemberwoche in Grindelwald stattgefunden haben.



Grindelwald – im Banne der Eigernordwand – verfügt über eine gewaltige Infrastruktur an Bahnen aller Art. Mit den passenden Tickets lassen sich viele Berggipfel ganz einfach und bequem befahren.
Dieses Angebot machte es einfach, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Ferienwoche verschiedene Ausflüge und Wanderungen zur Auswahl anbieten zu können. Diese konnten ganz nach den persönlichen Bedürfnissen gewählt werden: Mal sportlich wandernd oder mehr fahrend und geniessend.

Auffällig waren die vielen Kühe, die allen Bahnstrecken entlang und bis unter die Berggipfel überall malerisch auf den Alpweiden verteilt auf Weidegang waren. Mit ihren mächtigen Hörnern und geschmückt mit Kuhglocken dienten die ausgewachsenen Tiere den zahlreichen asiatischen und arabischen Touristen gerne als Fotosujet. Die Tiere standen ja auch überall herum und oft mitten im Weg. Wir Reisenden mit Herkunft aus einer Landgemeinde wunderten uns vor allem über die kleinen Euter und die grossen Hörner all der Tiere. Und nein! Es waren keine Tiere in Mutterkuh-Herden, das bestätigten unsere landwirtschaftlichen Experten, die mit uns reisten.

Jedenfalls ereignete sich auf der Schynigen Platte folgende Geschichte: Auch dort weideten rund um die Bergstation und das grosse Restaurant herum sowie über die weite Hochalp verteilt unzählige ausgewachsene Simmentaler Kühe mit Hörnern und Glocken. Der schönste Aussichtsplatz, an dem auch einige Bänkli standen, war ebenfalls von einem Tier besetzt.
Nun wollte unser umsichtiger Pfarrer und Reiseleiter das Tier höflich und tiergerecht darauf aufmerksam machen, den Platz für unsere Gruppe zu räumen, worauf dieses ganz vehement reagierte, den geistlichen Mann mit den Hörnern grob zu Boden stiess und ihn auch am Boden liegend weiter traktierte. Erst das beherzte Eingreifen einer unserer erfahrenen Landwirte brachte das Tier von seinem Tun ab. Dieses hatte dann allerdings nicht genug, wandte sich weiteren Touristen zu und traktierte auch diese auf gefährliche Weise. Unsere Landwirte mussten nochmals eingreifen. Auch sie waren von der Situation überrascht und irritiert. Der Angriff war sehr unerwartet erfolgt und alles andere als harmlos gewesen. Und der Pfarrer musste die Tage darauf eine schmerzhafte «Bläuele» pflegen.

Und was gab es sonst noch? Reservationsprobleme im Grindelwaldbus? Nicht der Rede wert! Nebelschwaden um die Bergstation, die immer dichter wurden? Am nächsten Tag war der Gipfel wolkenfrei. Ein bisschen Regen beim Wandern? Da hatten wir Schirme, Mützen und weitere Kopfbedeckungen dabei. Vergessene Tickets und Wanderstöcke? Dagegen halfen Autostopp und ein Spurt an den Bahnhof... Alles kleine Anekdoten, die die Ferienwoche farbig und fröhlich machten. Wir haben viel gelacht und das Zusammensein mit Menschen genossen, mit denen wir sonst wenig zu tun haben.

Verena Wüthrich-Peter, Kirchenpflege

 
Unsere Nachbargemeinden
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Nächste Anlässe:
Eulachtaler Gottesdienst Wort & Musik
Am 21.10.2018 um 17:00 Uhr
Kirche Schlatt, Pfarrer Kurt Gautschi
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Gottesdienst in Elgg
Am 28.10.2018 um 09:30 Uhr
Kirche Elgg, Pfarrerin Elsbeth Abegg
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Ökumenischer Gottesdienst zum Seniorensonntag
Am 28.10.2018 um 11:15 Uhr
Kirche Elsau, Pfarrer Lukas Maurer + GDL Dieter Müller
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Reformationssonntag Eulachtaler Festgottesdienst
Am 04.11.2018 um 10:00 Uhr
Kirche Elgg,
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Gottesdienst in Elsau
Am 11.11.2018 um 09:30 Uhr
Kirche Elsau, Pfarrer Lukas Maurer
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Oekumenischer Gottesdienst in Hagenbuch
Am 11.11.2018 um 10:00 Uhr
Altes Gemeindehaus Hagenbuch, Pfarrerin Elsbeth Abegg
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AKO Filmvortrag von Ch. Oeler
Am 15.11.2018 um 14:00 Uhr
Gemeindesaal Schlatt,
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Wort & Musik
Am 18.11.2018 um 17:00 Uhr
Kirche Schlatt, Pfarrer Kurt Gautschi
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